MS Bruneck
Sternbachstr. 3 Bruneck
39031 Bruneck

Telefon 0474 411298
 
 

Musikschuldirektionen


MS Bruneck


Direktor:
Sigisbert Mutschlechner

Direktorstellvertreter:
Christof Gröber 

Sekretariatsassistentin:

Agata Pramstaller Laner
Micaela Viola


Bürozeiten:
Allgemeiner Parteienverkehr
MO - FR 9.00 – 11.45 und 14.00 – 18.00


Geschichte der Musikschule Bruneck Anfänge
Entwicklung – aktueller Stand Aller Anfang ist schwer

Die politischen Wirren in der Zeit zwischen den Weltkriegen hatte die jahrhundertealte Musiktradition in Südt Vorschau Bildeigenschaften Alternativtext: Rahmen: Bildbreite: Bildhöhe: Horizontaler Abstand: vertikaler Abstand: Andordnung: BaselineTopMiddleBottomTextTopABSMiddleABSBottomLeftRight Style: text texttitlesmalltitletitlewhitetitlewhitesmallModuleTitleModuleDateModuleTextlink-button irol fast vollständig zerstört. Einzig die Kirchenchöre und einige wenige Blaskapellen konnten ohne weitreichende Einschränkungen weiterarbeiten. Diese Gruppierungen und die örtlichen Kulturvereine waren es dann auch, die sich nach dem Krieg auf den Weg machten, um an die Tradition anzuknüpfen. Innerhalb kurzer Zeit wurde das Singen, neben der Blasmusik, wieder eine Leidenschaft für eine relativ breite Bevölkerungsschicht. Besonderes Augenmerk galt es nun der musikalischen Ausbildung der Jugend in Südtirol zu geben, die traditionell einen Teil ihrer Identität aus der gelebten und praktizierten Musikalität bezog. Einer Gruppe engagierter Brunecker Bürger rund um Liesl Brugger und Karl Pramstaller, sowie der Bozner Musikpädagogin Prof. Johanna Blum ist es zu verdanken, dass im Jahre 1961 die erste vom Südtiroler Kulturinstitut geführte Musikschule Südtirols in der Brunecker Mühlgasse ihre Tore öffnen konnte. Und Karl Pramstaller war es auch, der von Beginn an (mit einjähriger Unterbrechung durch Rupert Funkhauser von 1962-1963) die Musikschule mit kluger aber eiserner Hand bis 1995 führte. Im Gegensatz zur allgemein bildenden Schule als Pflichtschule verstanden sich die „Musikkurse Bruneck“, wie sie in der Gründerzeit genannt wurden, als Angebotsschule mit besonderen musikalischen Unterrichtsinhalten. Im Mittelpunkt standen die elementare Musikerziehung sowie die instrumentale und vokale Ausbildung unter Einschluss des gemeinsamen Musizierens. Zu Beginn ausschließlich Kindern und Jugendlichen vorbehalten, wurde die Musikschule, wenn auch nur vorsichtig und auf wenige Fächer reduziert, nach und nach auch Erwachsenen geöffnet. Ermutigt durch den fulminanten Start in Bruneck wurde in den Folgejahren südtirolweit ein relativ dichtes Netz an Musikschulen aufgebaut.

Gut in Form gebracht
Die Ausbreitung und Erweiterung der Musikschulen und die damit verbundene Aufstockung des unterrichtenden Personals brachte das Südtiroler Kulturinstitut in bedenkliche verwaltungstechnische und finanzielle Nöte. Die Politik reagierte darauf mit der Schaffung zweier nach Sprachgruppen getrennter Institutionen, die im Herbst 1977 mit Landesgesetz als autonome Körperschaften eingerichtet wurden. Seitdem ist die Musikschule Bruneck im „Institut für Musikerziehung in deutscher und ladinischer Sprache“ im Netzwerk mit den anderen, heute 19 Musikschuldirektionen verbunden.
Die Ausgaben für das gesamte Inventar erwirtschaften sich die Musikschulen durch die Einhebung von - nach wie vor vorbildlich familienfreundlichen - Schulgebühren. In die Zuständigkeit und Verantwortung der Gemeinden fällt die Bereitstellung der Unterrichts- und Verwaltungsräume.

Die Musikschule im Ragenhaus - ein Bildungshaus der besonderen Art
Auch hier hat die Gemeinde Bruneck neue Maßstäbe gesetzt. Das Ragenhaus – ein Ansitz aus dem 13. Jahrhundert - wurde 1985 nach aufwendiger Renovierung Hauptsitz der Musikschule und ein über die Gemeindegrenzen hinaus gleichermaßen bekannter wie begehrter Treffpunkt für Bildung und Kultur. Bekannt, weil der einmalige Innenhof von besonderer Atmosphäre ist und begehrt, weil Kunstausstellungen, Konzerte, Vorträge, Lesungen, Symposien und kirchliche wie weltliche Festveranstaltungen aber auch Lehren und Lernen in eben dieser Atmosphäre eine besondere Note erhalten. Die Anzahl der Unterrichtsräume im Ragenhaus reicht aber heute bei weitem nicht mehr aus, um alle Schülerinnen und Schüler unterzubringen. Inzwischen findet der Unterricht an fünf weiteren, auf das Stadtgebiet verteilten Unterrichtsorten statt.
Im Schuljahr 2010/2011 werden 1.600 Schülerinnen und Schülern, von 55 Fachlehrerinnen und Lehrern und zwei Sekretariatsassistentinnen betreut. Damit ist die Musikschule Bruneck die zahlenmäßig größte Musikschule Südtirols. Mit Josef Feichter, dem seit 1995 verantwortlichen Direktor, hat sich die Musikschule zu einer wichtigen Institution für die Musikausbildung im Jugend- und Amateurbereich im Pustertal entwickelt.
 
Denn wir wissen, was wir tun – Auftrag und Leitbild der Musikschule Bruneck.
Die Hauptaufgabe der Musikschule liegt in der musikalischen Grundausbildung, der Heranbildung des Nachwuchses für das Laien- und Liebhabermusizieren, wobei auch der Erwachsenenbildung eine wichtige Bedeutung zukommt. Dem entsprechend ist der Unterricht an der Musikschule in vier Phasen gegliedert (Elementar-, Unter-, Mittel- und Oberstufe), jede bis zu 4 Jahre umfassend. Der Unterricht selbst erfolgt fach- und stufenabhängig teils als Klassen- oder Gruppenunterricht, teils im Einzelunterricht. Auch erweiterte Lernformen kommen dabei zum Einsatz. Dem Fachangebot liegen inhaltliche Konzepte mit klaren musikalischen und pädagogischen Ansprüchen für alle Fächer und Ausbildungsstufen zu Grunde. Lernziele und Lehrinhalte sind als Rahmenorientierung im Lehrplanwerk des Institutes für Musikerziehung formuliert, ohne dass jedoch bestimmte Schulwerke oder Curricula verbindlich vorgeschrieben sind. Der Begabtenfindung und –förderung, sowie der gezielten Vorbereitung für Aufnahmeprüfungen an weiterführenden Konservatorien und Musikuniversitäten, wird besondere Aufmerksamkeit gegeben. Eine beachtliche Anzahl an anerkannten Musikerinnen und Musikern, Musikpädagoginnen und Musikpädagogen hat ihre musikalische Grundausbildung in der Musikschule Bruneck erfahren, sei es auf dem Gebiet der klassischen Musik, der Volksmusik aber auch im Bereich des Jazz. Große Erfolge von Brunecker Schülerinnen und Schülern bei verschiedenen staatlichen und internationalen Jugendmusikwettbewerben (beispielsweise „Jugend musiziert“, „Prima la musica“, „Gradus ad parnassum“, „concorso musicale di Stresa“ u.a.) dokumentieren auch die zielorientierte Arbeit in der Begabtenförderung. Keineswegs vernachlässigt wird aber die Breitenwirkung der musikalischen Ausbildung, denn: Tonangebend ist immer die Freude an der Musik.
Doch nicht nur die instrumentale und vokale Ausbildung stehen im Vordergrund, große Beachtung findet auch die musisch-gesamtheitliche Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler. Erfolgreich kooperiert die Musikschule Bruneck mit den Kindergärten und öffentlichen Schulen der Stadt und ihren Fraktionen, ebenso mit den Chören und Musikkapellen des Bezirkes und anderen wichtigen Amateur-Musiziergemeinschaften. Neben den weit über hundert Veranstaltungen, die von der Musikschule jährlich organisiert und getragen werden, stehen immer wieder auch Konzerte und Tourneen im In- und Ausland auf dem Veranstaltungskalender.
Autor: Josef Feichter

An dieser Schule werden folgende Fächer angeboten:

An dieser Schule unterrichten folgende Lehrpersonen:
Amadei, Giuseppe
Auer, Christina
Bär Schwärzer, Astrid
Baumann, Matthias
Bernhard Verena
Busellato, Sonja
Crazzolara, Monica
Elzenbaumer Gatterer, Elisabeth
Erlacher, Helmuth
Erlacher, Markus
Federspieler Linter, Margot
Feichter, Erich
Feichter, Johanna
Gamper, Reinhilde
Gantioler Oberkofler, Ingrid
Gasser, Brunhild
Gianmoena, Norbert
Gietl, Beatrix
Granruaz, Daniel
Gröber, Christof
Hell Fauster, Renate
Hilber, Paul
Hildebrandt, Christoph
Höller, Philipp
Holzer, Barbara
Huber, Karl
Huber, Margareth
Huber, Renzo
Huber, Stefan
Kiniger Thomas
Klocker Lisa
Kofler Burger, Edith
Kuppelwieser, Angelika
Langer, Jan
Mader Stephan
Mair Obwegs, Rosa
Mairamhof Passler, Katharina
Mairvongrasspeinten, Evi
Messner, Cornelia
Mitterer, Arnold
Mittermair Lukas
Mohr, Gerhard
Mutschlechner, Sigisbert
Neumair Klemens
Niederegger Oberhuber, Mathilde
Niederwolfsgruber Bianchi, Petra
Oberschmied Matsch, Anna Elisabeth
Oberschmied, Patrizia
Öttl Feichter, Agnes
Pahl Daniel
Pfattner, Christian
Pfeifer, Felix
Pfeifhofer, Günther
Ploner, Heinz
Regensberger, Robert
Romaner Veggetti, Franziska
Sattler, Klara
Schwärzer, Robert
Seiwald, Franziska
Stecher Zeiler, Andrea
Stoll Engl, Ursula
Wieser, Ingrid
 
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Deutsche Bildungsdirektion
Landesdirektion Deutsche und ladinische Musikschule
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23.10.2018 19:00
26.10.2018 18:00

"Gemeinsam statt einsam" - Gemeinschaftskonzert Tiroler Landeskonservatorium und Landesdirektion Deutsche und Ladinische Musikschulen
Ort: Ragenhaus Bruneck und Landeskonservatorium Innsbruck
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23.11.2018 20:00
24.11.2018 20:00
25.11.2018 17:00

Junge Solistinnen am Podium - Tiroler Kammerorchester innStrumenti
Ort: Dorbirn Kulturhaus - Innsbruck Canisianum - Meran Kurhaus
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