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Projekt: 's Musigkischtl

Am Samstag, den 08. April 2017 fanden die letzte Tonaufnahmen fürs Projekt „’s Musigkischtl“ statt. Die eingespielten Lieder und Stücke liegen als Begleit-CD dem 10. Band der gleichnamigen Notenausgabe bei, die im Herbst 2017 erscheinen wird.

Die erste Ausgabe, des für die Grund- und Mittelschulen konzipierten Unterrichtmaterials, erschien bereits im Jahr 2012. Ein einfacher mobiler Aufnahmerekorder musste damals genügen, um die diversen Kinderchöre und Gruppen aufzunehmen und auf CD zu bannen. In oft abenteuerlicher Aufnahmeumgebung, wie Turnhalle oder Klassenzimmer, wurde den Kinderchören viel Konzentration und Geduld abverlangt. Besonders die Musikanten, großteils Musikschullehrer, die die Chöre musikalisch begleiteten, waren von der Zusammenarbeit mit den Kindern sehr angetan und von ihrem hohen sängerischen Niveau beeindruckt. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle den vielen musikalischen Leitern, die die Kinderchöre und Gruppen in den letzten Jahren auf die CD – Einspielungen fürs Projekt „’s Musigkischtl“ vorbereitet haben.

Mit der vorläufig letzten Ausgabe unseres Projektes konnten wir für die CD-Einspielung namhafte Volksmusikgruppen und aufstrebende Jungmusikanten gewinnen. Unter fachkundiger Anleitung von Stefanie Unterberger, Professorin am Konservatorium in Bozen, spielten die Gruppen diverse Musik- und Gesangsstücke ein. Für die Aufnahmeleitung zeichnete Florin Pallhuber, Mitarbeiter am Referat Volksmusik, verantwortlich.

Im neu eingerichteten Tonstudio der Musikschule Gries fand man zudem ideale Vorraussetzungen, um allen Gruppen eine gleichbleibende Aufnahmequalität zu garantieren. Diether Bonelli, Musik-Schullehrer an der Musikschule Gries, sorgte dafür, dass die Musik- und Gesangsstücke auch perfekt aufgezeichnet wurden.

An dieser Stelle sei allen Musikgruppen, die sich im heurigen Jahr für die Aufnahmen zum Projekt „’s Musigkischtl“ zur Verfügung gestellt haben, ein großes Dankeschön gesagt:

 

  • Ziachduo Devalier – Thaler
  • Geschwister Messmer
  • Famlienmusig Huber
  • Eggehaisl Musig
  • Klaripost Musig

    Text und Fotos: Andreas Terragnolo
     

Salzburger Studenten zu Besuch im Referat Volksmusik

Auf Exkursionsfahrt nach Südtirol machten am 11. Dezember 2014 ca. 30 Studenten aus der Universität Salzburg in Bozen halt, um die umfangreiche „Sammlung Alfred Quellmalz“ im Referat Volksmusik zu besichtigen. Diese entstand 1940 bis 1942 und umfasst ca. 3000 historische Tonaufzeichnungen, bestehend aus Liedern, Instrumentalstücken und Sprechaufnahmen, zahlreichen Fotos, Personal- und Sachbögen, Briefwechsel und vieles mehr. Anlass zu dieser Sammlung war das Optionsabkommen zwischen Hitler und Mussolini im Jahre 1939.

 

Anhand der Sammlung, die wohl immer noch die bedeutendste und umfangreichste in Südtirol ist, zeichneten die Mitarbeiter des Referats Volksmusik ein „lebendiges“ Bild aus einer Zeit, die die Geschichte Südtirols bis heute noch prägt.

 

Brigitte Mantinger, die Koordinatorin im Referat Volksmusik, begrüßte die Gäste und gab einen geschichtlichen Überblick über das Zustandekommen der so genannten „Sammlung Alfred Quellmalz“, die sie mit zahlreichen Fotos und Tonbeispielen eindrucksvoll untermauerte:

Alfred Quellmalz forschte im Auftrag der Forschungs- und Lehrgemeinschaft „Das SS Ahnenerbe“  unter Präsidentschaft des SS Reichsführers und Chefs der deutschen Polizei Heinrich Himmler, der für die Umsiedlung der „Volksdeutschen“ verantwortlich zeichnete. Das immaterielle Kulturgut sollte in Form von Ton- und Bildaufzeichnungen den Auswanderern in den neuen Siedlungsgebieten wieder zugänglich gemacht werden.

 

Florin Pallhuber referierte über Probleme und Schwierigkeiten, die Alfred Quellmalz bei der Aufarbeitung bzw. Transkription der Tonaufnahmen begegneten. Anhand eines Tonbeispiels, bei der eine Gewährsperson auf einer Birkenrinde spielt, zeigte Florin, worauf es bei der Transkription einer historischen Aufnahme ankommt und welche Varianten sich bei einer Niederschrift in Noten ergeben.

 

Robert Schwärzer rundete den Vortrag ab, indem er Geschichten und Anekdoten erzählte, die er aus der Befragung von Zeitzeugen kannte. So kam vieles zu Gehör, dass weder in Geschichtsbüchern noch im World Wide Web nachschlagbar oder auffindbar wäre.

 

Im Anschluss hatten Professoren und Studenten die Möglichkeit, die Archivbestände zu besichtigen und Fragen zur Option und Musiktradition in Südtirol zu stellen.

Nach ca. 1 ¾ Stunden im Referat Volksmusik verabschiedeten sich die Studenten mit dem Gefühl, etwas Wichtiges aus der Geschichte Südtirols erfahren zu haben.

2. Südtiroler Volksmusikwettbewerb

Am Samstag, den 05. April 2014, organisierte das REFERAT VOLKSMUSIK im Bereich Deutsche und ladinische Musikschulen den 2. Südtiroler Volksmusikwettbewerb. Als eine Art Vorbereitung auf den großen "Alpenländischen Volksmusikwettbewerb" in Innsbruck gedacht, fanden sich zahlreiche Teilnehmer ein. Ein Großteil der Teilnehmer absolvierte den Wettbewerb auf der Steirischen Harmonika, die sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit erfreut.
Den Organisatoren war es wichtig, bei den Jugendlichen ein Bewußtsein für die eigene musikalische Volkskultur zu schaffen. Die Veranstaltung ermöglichte den Teilnehmern eine objektive Einschätzung ihrer musikalischen Fähigkeiten von Seiten einer fachkundigen Jury.

Volksmusiktage 2013

Von Freitag, dem 3. bis einschließlich Sonntag dem 5. Mai fanden in Maria Saalen bei St. Lorenzen die beliebten Volkmusiktage im Gasthaus Saalerwirt statt. Die 51 Teilnehmer konnten sich im Einzel- oder Gruppenunterricht fortbilden und wurden dabei von erfahrenen Referenten betreut. In geselliger Runde konnten sie an den beiden Abenden ihr Können unter Beweiß stellen und auch das Tanzbein schwingen.
Die schönsten Eindrücke hielt Erwin Karpacher auf seiner Kamera fest.

Kultur, Schule und Soziales: 's Musigkischtl

Kooperation zwischen dem Referat Volksmusik am Institut für Musikerziehung in
deutscher und ladinischer Sprache, dem Bereich Innovation und Beratung am
Deutschen Bildungsressort und der Bezirksgemeinschaft Überetsch Unterland.

Die Idee, eine Publikation für Grund- und Musikschulen in besonderer Weise zu
präsentieren, wurde in Zusammenarbeit mit den FAMOS-Werkstätten der
Bezirksgemeinschaft umgesetzt. Im gemeinsamen Gespräch mit dem Koordinator
Robert Masin wurde ein erster Entwurf des „Musigkischtls“ erarbeitet. Durch das
gemeinsame Gestalten entstanden in Zusammenarbeit mit den Werkstätten des
Arbeitsrehabilitationsdienstes Vill 350 „Musigkischtln“, die auf Maß angefertigt wurden.
Jedes „Kischtl“ ist in seiner Art einzigartig, weil es sich um ein handgefertigtes
Produkt handelt.

Die symbolische Übergabe aller 350 Musigkischtln erfolgte im Referat Volksmusik
am 19. September 2012. Im offiziellen Rahmen überreichte der Präsident
der Bezirksgemeinschaft Überetsch Unterland Oswald Schiefer an den Präsidenten
des Instituts für Musikerziehung Walter Stifter das "Musigkischtl".
An der Übergabe wohnten auch der Schulamtsleiter Peter Höllrigl und die
Landesmusikschuldirektorin Irene Vieider bei.

Landesrätin Sabina Kasslatter Mur stellte das Projekt "Musigkischtl" im Rahmen
einer Pressemitteilung vor.

Die Auswahl eines FAMOS-Produktes aus den Werkstätten der BZG Überetsch
Unterland schafft einen Mehrwert für die Publikation. Durch die Zusammenarbeit
konnten die Synergien zwischen Kultur, Schule und Soziales genutzt werden.

Die „Musigkischtln“ sind nun gefüllt mit den didaktischen Materialien und
auf dem Weg zu jeder Grundschul- und Musikschulstelle in Südtirol.

Wenn jemand an einer Zusammenarbeit mit den Werkstätten interessiert ist, kann er sich
an den Direktor der Sozialdienste oder direkt an die FAMOS-Werkstätten wenden.
www.bzgcc.bz.it
www.famos.bz.it

Kulturlandesrat Franco Panizza (Provinz Trient) zu Besuch im Referat Volksmusik

Eine Trentiner Delegation mit Kulturlandesrat Franco Panizza an der Spitze stattete am Vormittag des 29. Juni 2011 dem Referat Volksmusik am Institut für Musikerziehung einen Besuch ab. Der Präsident des IME Walter Stifter und die Koordinatorin des Referates Volksmusik Manuela Cristofoletti hießen die Delegation willkommen. Sie erklärten den Anwesenden Aufbau und Struktur des Referates Volksmusik als wissenschaftliche Einrichtung und Servicestelle im Bereich der musikalischen Volkskultur innerhalb des IME. Im Anschluss konnten die Besucher die verschiedenen Arbeitsräume im Referat Volksmusik besichtigen. Manuela Cristofoletti skizzierte dabei kurz die Arbeitsbereiche der Mitarbeiter.

Das Treffen fand auf Anregung des Trentiner Musikwissenschaftlers Renato Morelli statt, der sich eine ähnliche wissenschaftliche Einrichtung im Trentino wünscht. Eine erste Zusammenarbeit zwischen Südtirol und Trentino wurde bereits konkretisiert. Das Referat Volksmusik wird sich mit einem Kurzreferat an der Veranstaltung Castelfolk in Castellano-Villa Lagarina, Anfang August 2011, beteiligen.

Herr Quellmalz zu Besuch im Referat Volksmusik am IME, Bozen

Es war eine große Überraschung für die Mitarbeiter des Referats Volksmusik als sich für den 1. Juni 2011 Herr Quellmalz im Referat Volksmusik ankündigte. Nein, nicht der bekannte Musikwissenschaftler und Ethnologe Alfred Quellmalz (†1978) sondern sein Sohn Guenther Quellmalz. Vom fernen Montreal, der zweit größten Stadt Kanadas war er mit seiner Frau Monique nach Europa auf Urlaub gekommen. Dabei machte er einen kurzen Abstecher in unsere schöne Landeshauptstadt Bozen, um im Referat Volkmusik die Nachlassenschaft seines bekannten Vaters Alfred Quellmalz zu besichtigen. Die Mitarbeiter des Referats Volksmusik, Manuela Cristofoletti, Brigitte Mantinger und Andreas Terragnolo zeigten dem äußerst interessierten Gast aus Übersee den wissenschaftlichen Fundus, den sein Vater in den Jahren 1940-1942 im Zuge seiner Feldforschungen in Südtirol zusammengetragen hat. Herr Guenther Quellmalz erzählte seinerseits einige Anekdoten über seinen Vater und wiederholte immer wieder, wie pingelig sein Vater bei der Arbeit war. So vergingen zwei Stunden wie im Fluge und wir verabschiedeten uns  von Herrn Quellmalz und seiner Frau Monique mit dem Versprechen in Kontakt zu bleiben.

 
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Referat Volksmusik
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28.10.2017 09:00
29.10.2017 09:00
30.10.2017 09:00
31.10.2017 09:00

Musiziertage für Jugendliche
Ort: Tramin
Landler, Jodler, Boarischer & Co. ......
 
14.04.2018

4. Südtiroler Volksmusikwettbewerb
Ort: Musikschule AUER
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