Einführung
Das Institut für Musikerziehung wurde im Jahre 1977 mit einem eigenen Landesgesetz (LG. Nr. 25/1977) als autonome Körperschaft des Landes errichtet. Es konnte auf eine solide Basis im Bereich der musikalischen Förderung, besonders der Kinder und Jugendlichen, aufbauen, die das Südtiroler Kulturinstitut seit den frühen Sechziger Jahren geschaffen hatte. Heute werden an den 50 Schulstellen der 21 Direktionen mehr als 16.000 Schülerinnen und Schüler, vorwiegend Kinder und Jugendliche, von über 400 Lehrpersonen unterrichtet. Die Musikschulen bieten als Teil des Bildungssystems des Landes ein breit gefächertes Angebot im Instrumental- und Vokalbereich, Theorieunterricht und Möglichkeiten zum gemeinsamen Musizieren.
Das Institut für Musikerziehung sieht sich einem Bildungsauftrag verpflichtet, der im Einklang mit dem öffentlichen Schulwesen zu einem umfassenden Kultur- und Kunstverständnis beiträgt. Die Aussagen des Leitbildes verdeutlichen die Ausrichtung der Bildungs- und Kulturarbeit des Instituts für Musikerziehung.
Ein eigenes am Institut eingerichtetes Referat Volksmusik betreut die Volksmusikantinnen und Volksmusikanten im ganzen Land.